Bolivien – Laguna Blanca und Geysirfeld Sol de Mañana

Mit dem Jetlag war es schon ein bisschen stressig, gleich am ersten Morgen nach der Ankunft in der Atacama-Wüste mit dem Auto weiter über die bolivianische Grenze ins Hochland zu fahren. Recht schnell waren wir auf über 5000 Metern, und zum Glück spielte unser Kreislauf gut mit, anders als bei den anderen Mitfahrern im Auto. Den ersten längeren Halt machten wir an der Laguna Blanca, dann ging es weiter durch das wunderschöne Hochland zum rund zwei Quadratkilometer großen Geysirfeld Sol de Mañana. Die Drohne durfte auf dieser Reise natürlich nicht fehlen, und gerade hier schenkte sie mir einige spektakuläre Ausblicke.
Nachts zeigte sich eine andere Besonderheit dieser trockenen Gegend: ein beeindruckender Sternenhimmel mit einem extrem klaren Blick auf die Milchstraße, wie ich ihn vorher vielleicht nur in Tibet erlebt hatte. Und die nächsten Nächte wurden sogar noch besser. Die Laguna Blanca liegt auf 4350 Metern am Fuß des Licancabur, nur durch einen schmalen Streifen von der Laguna Verde getrennt; ihre weiße Farbe kommt von den Mineralien im Wasser. Sol de Mañana mit Fumarolen, heißen Quellen und Schlammtöpfen liegt sogar auf rund 4900 Metern – beides im Nationalreservat Eduardo Avaroa.
Hier die Bilder von unserem ersten Tag:




























