Nach dem Zwischenstopp in Midelt ging es zur letzten schönen Station unseres Roadtrips: Fès, die älteste Königsstadt Marokkos. Die Fahrt dorthin führte wieder durch eine beeindruckende, karge Landschaft, die mich an Tibet erinnerte.
Durch die Gassen zu den Gerbereien von Fès
An unserem einzigen vollen Tag für die Sehenswürdigkeiten von Fès schlenderten wir durch die engen, bunten Gassen, verliefen uns natürlich ein paar Mal und fanden schließlich die Gerbereien von Fès. Wie in Marrakesch werden hier Lederstücke in allen Farben gefärbt. Die Leute wirkten weniger aufdringlich, und von einigen Läden aus hatten wir einen schönen Blick auf die Gerbereien – wenn auch mit einem Geruch, der nicht für jede Nase etwas ist.
Madrasa, Stadttor und Brunnen
Danach besuchten wir die Madrasa Attarine und den Park beim prächtigen Stadttor Bab Bou Jeloud und schlenderten über den Gemüsemarkt zurück zum wunderschönen Nejjarine-Brunnen. Die Altstadt Fes el Bali gründeten die Idrisiden zwischen 789 und 808, sie ist UNESCO-Welterbe und hat ihr Gassengewirr samt Stadtmauern weitgehend bewahrt. Die Gerberei Chouara gilt als größte und eine der ältesten der Stadt und arbeitet bis heute mit runden Steinbecken.
Fels, Bäume und karge Hänge – die Fahrt nach Fès erinnerte mich an Tibet.Ein niedriges Haus in der Steppe und Bäume am Hang.Hohe Nadelbäume, unten auf dem Pfad eine kleine Gestalt.Eine dunkle Herde am Geröllhang und ein letzter Schneefleck.Eine karge Hochebene, ein Weidetier und ein Gehöft auf dem Rücken.Schafe vor verfallenen Steinmauern, dahinter kahle Hügel.Blaue Kacheln in der Gasse – sie posiert, er kniet mit der Kamera.Eine Zellige-Rosette unter weißem Stuckbogen an einem Wandbrunnen.Ein vergittertes Bogenfenster und ein silberner Leuchter.Zwei Männer vor einem beschlagenen Tor unter dem Holzdach.Die Gerberei von oben: Färbebecken und hängende Häute mitten in der Medina.Ein geschnitztes Holztor mit goldenen Rosetten unter einem Stuckbogen.Ein Minarett mit grünem Gitterwerk über der engen Gasse.Le petit palais traditionnel und das Kachelschild Derb Tahri – wir verliefen uns natürlich ein paar Mal.Ein Minarett und ein grünes Pyramidendach über den Dächern von Fès.Runde Steinbecken, helle Becken und dahinter die Medina – so arbeitet die Gerberei bis heute.Runde Färbebecken und helle rechteckige Becken, Seite an Seite.Blau, Grün und Braun in den Färbebecken, am Rand ein Gerber – der Geruch ist nicht für jede Nase.Eine verwitterte Stuckinschrift und blaues Zellige mit Schrift.Eine alte beschlagene Holztür, daneben die Nummer 2.Eine Balkenwaage und helle Süßwarenblöcke auf dem Marktstand.Das Portal des Musée Nejjarine mit Muqarnas-Vordach.Bunte gewebte Teppiche, zu Stapeln geschichtet.Ein Teppich mit Dreiecksmuster und Fransen an der Wand.Silberne Teekannen auf einem Tablett vor der Holztür.Rote Fese wie eine Blüte angeordnet und arabische Schrift an der Wand.Die Ziffern 8, 6 und 4 über einem verputzten Bogen.Strohhut, Brille und ein Lachen in der Gasse.Ein Teppich mit Zackenmuster und buntem Rand.Eine geschnitzte Holztür und ein geometrisches Holzrelief.Eine Stuckfassade mit Hufeisenbogen und drei kleinen Bögen.Schwarze Kalligrafie auf Zellige unter einem Stuckfries.Holzkisten mit roter Schrift und ein Laden unter rotem Dach.Ein Mann im grünen Gewand zwischen Bohnen und Oliven – der Gemüsemarkt.Möhren, Rüben und Eier, dahinter ein Mittagsschläfer, davor ein Junge in Rot.Ein hellgrüner Transporter und ein Handkarren voller Rüben.Zwei Radfahrer unter einem hohen Steinbogen, dahinter ein Tor.Zellige an einem Hufeisenbogen, zweimal im Ausschnitt.Marktzelte vor einem Tor zwischen zwei Türmen.Ein Mann mit Kräutern und ein Stand mit Möhren und Kohl.Ein Mann mit weißer Kappe vor der lehmigen Wand.Ein Eselskopf mit Strickhalfter vor einer roten Tür.Das prächtige Stadttor Bab Bou Jeloud mit seinen blauen Kacheln, dahinter die Medina.Ohrringe am Ständer und ein Handkarren in der Gasse.Eine orange und eine rote Ledertasche an der weißen Wand – gefärbt wie in den Gerbereien.Ein Lachen unter dem Strohhut und der Fotograf im Spiegel.Abgeplatzter Putz über einem schwarz-weißen Fliesenmuster.Rote Fese und gefaltete Stoffe, gestapelt am Stand.