Phabongkha Tempel & Norbulingka Sommerpalast

Am nächsten Tag ging es nach dem Sonnenaufgang auf dem Barkhor-Platz wieder raus aus Lhasa zum Phabongkha-Tempel in den nahen Bergen und danach zur Sommerresidenz des Dalai Lama, dem Norbulingka-Palast.
Der Phabongkha liegt wunderschön in einer Berglandschaft voller Gebetsfahnen. Gleich nebenan ist ein bekannter Platz für Himmelsbestattungen. Sie sind für die Tibeter sehr wichtig, um die nächste Stufe der Wiedergeburt zu erreichen: Der Körper wird zerteilt und den Geiern überlassen, was übrig bleibt, wird verbrannt. Aus der Ferne konnten wir die riesigen Geier kreisen sehen – appetitlich ist definitiv etwas anderes. Vom Tempel aus hatten wir den besten Blick auf das Areal (Bild 17). Nach einem längeren Spaziergang durch den Tempel und seine verstreuten Gebäude ging es zurück nach Lhasa und auf einen kurzen Abstecher in den Norbulingka. Der Park wurde ab 1755 angelegt, diente von den 1780er-Jahren bis 1959 den Dalai Lamas als Sommerresidenz und gilt mit rund 36 Hektar als größter von Menschen angelegter Garten Tibets; seit 2001 gehört er zum Welterbe rund um den Potala-Palast.
































