Lofoten – Roadtrip zum Strand von „North of the Sun“
Am fünften Tag ging es mit dem Auto weiter. Das Wetter war perfekt für eine Wanderung über einen Berg zu einem abgelegenen Strand. Oben erzählten mir zwei Kanadier, dass an dem Strand da unten einmal zwei Jungs neun Monate lang im Winter gelebt und den Strand sauber gehalten haben. Als Fan der EOFT, der European Outdoor Film Tour, wusste ich sofort, wovon die beiden sprachen. Vor zwei oder drei Jahren lief dort ein Kurzfilm über zwei junge Norweger, die sich neun Monate lang durch den dunklen Winter an diesem Strand von abgelaufenen Lebensmitteln ernährten, den Strand aufräumten und im kalten Wasser surften. Am Ende gab es dafür, auch dank Greenpeace, eine Menge Aufmerksamkeit. Unglaublich, wie viel angeschwemmten Müll die beiden in dieser Zeit gesammelt haben. Für mich war es damals der beste Film der ganzen Tour. Den Film „North of the Sun“ gibts unter anderem hier auf Vimeo zum anschauen.
Unten am Strand war das Licht großartig: dichte Wolken, durch die immer wieder die Sonne brach. Am hinteren Ende des Strandes stand noch die Hütte, die die beiden damals gebaut hatten. Wow! Die Drohne ließ ich morgens und abends steigen – ein echter Höhepunkt der Reise.
Mit der Drohne: steiler Felsberg am Fjord, am Ufer nur wenige helle Häuser.Aus der Luft: gelbe Rorbuer auf Stelzen spiegeln sich vor den Bergen.Über dem Damm: die Straße verbindet kleine Inseln, links die Berge.Wolken am Steilberg, unten rote Hütten und ein kleines weißes Boot.Leitplanken links und rechts, die nasse Fahrbahn verschwindet im Nebel.Am felsigen Ufer steht eine kleine rote Hütte, dahinter Berge im Nebel.Die Berginseln sind nur Silhouette, die Sonne steht direkt dahinter.Nadelbäume im Vordergrund, die Kämme dahinter schroff, das Tal voller Nebel.In den Tälern zwischen den schroffen Kämmen liegt ein Wolkenmeer.Auf den Felsen über dem Wolkenmeer sitzt eine Person in blauer Jacke.Große Felsblöcke und ein grasiger Steilhang, beides im dichten Nebel.Flache Tümpel auf dem Felsplateau, der Rest verschwindet im Nebel.Zum Strand von „North of the Sun“: Sand zwischen Grasdünen, hinten zwei Gestalten.Holzschild am Strand: „What are 30 minutes of your Life?“ – bitte den Müll aufsammeln.Angeschwemmter Müll zwischen den Felsen – den hatten die beiden Norweger neun Monate lang gesammelt.Nebel über dem Strand, weit draußen steht ein kleines Gestell.Noch am Strand die Hütte aus dem Film „North of the Sun“, mit runder Holztür im Fels.Runde graue Kugel im Holzrahmen mit roter Farbe, dahinter die runde Tür.In der Hütte eine Pritsche mit roter Decke und ein orangefarbener Bügel.Drei ausgedruckte Fotos am Balken, rechts ist ein viertes angeschnitten.An der Bretterwand hängen ein Zettel, Holzlöffel und ein Topfdeckel.Am Balken vier Fotos, auf einem davon ist grünes Polarlicht zu sehen.Helle waagerechte Streifen: Wellen zwischen Sand und fast weißem Himmel.Flache Wellen laufen im Nebel auf den Strand zu.Im hellen Sand zeichnen sich kleine Spuren und einzelne Löcher ab.Zwischen zwei Pfosten hängt eine Netz-Hängematte im Nebel am Strand.Die Sonne bricht durch den Nebel, eine Gestalt am Wasser unter dem Berg.Im Nebel eine grüne Mulde, weiter hinten kommt das Meer frei.Am hellblauen Himmel nur ein paar dünne Federwolken.Rechts ragt eine schroffe Felswand aus dem weißen Wolkenmeer.Zum Abschluss: ein Boot zieht seine Kielwelle lang durch den Fjord zwischen den Steilbergen.