Nach drei Tagen in Havanna ging es endlich los mit unserem Roadtrip von Ost nach West. Gebucht hatten wir den Mietwagen sechs Wochen vor dem Urlaub, was für Kuba leider viel zu knapp war: Angeblich gab es nur noch einen einzigen Kleinwagen, und zwar in Holguín, in Havanna und Santiago de Cuba keinen mehr. Also nach der Umplanung erst mit dem Flugzeug nach Holguín und dann drei Stunden Fahrt nach Santiago de Cuba. Zum ersten Mal bin ich mit einer Antonov geflogen – witzig und gar nicht so schlecht, die Sicherheitsanweisungen gab es auf Spanisch und Russisch. Die Landschaft zwischen Holguín und Santiago war schön ländlich, mit Palmenwäldern und Zuckerrohrplantagen, die Straßen wie erwartet voller tückischer Schlaglöcher. Viel Zeit für Zwischenstopps blieb nicht, und wir waren froh, Santiago noch vor Sonnenuntergang zu erreichen. Santiago de Cuba, rund 870 Kilometer südöstlich von Havanna, ist die zweitgrößte Stadt des Landes; Diego Velázquez gründete sie am 25. Juli 1515, und von hier brach Hernán Cortés 1518 nach Mexiko auf.
„Patria es Humanidad“ über dem Abfluggebäude – nach drei Tagen in Havanna ging es endlich los.Unser Flieger nach Holguín: eine Antonov-158 der Cubana, das Triebwerk hinten am Heck.Links der Schriftzug des Flughafens von Havanna, rechts die Nase der Antonov – mein erster Flug mit diesem Typ.Dichte Häuserblocks und eine schnurgerade Schnellstraße unter dem Fenster.Die Tragfläche über der Küste von Havanna – die Sicherheitsanweisungen gab es auf Spanisch und Russisch.Links Schäfchenwolken, rechts Felder und Wege – Kuba durchs Fenster auf dem Weg nach Holguín.Ankunft am Flughafen Frank País in Holguín: Gangway, Treppe, viel Himmel.Mit dem einzigen noch freien Mietwagen durch grüne Hügel Richtung Santiago de Cuba.Königspalmen ragen über das Grün – die Landschaft zwischen Holguín und Santiago war schön ländlich.Ein kleines Haus versteckt sich zwischen Bananenstauden und einem großen Baum.Links ein Tankwagen „Agua Potable“ neben einem Traktor, rechts die leere Landstraße.Am Straßenrand bietet ein Mann eine aufgeschnittene Kokosnuss an.Ein Verkaufswagen voller Bananen am Straßenrand – viel Zeit für Zwischenstopps blieb nicht.Links eine gerade Straße durch grüne Felder, rechts ein See unter weitem Himmel.Rinder auf der Weide neben der Straße, dahinter ein Holzzaun und ein paar Bäume.Ein breiter Fluss, Palmen am Ufer – ein kurzer Blick von der Straße.Wasserpflanzen säumen das flache Ufer, dahinter dichter Wald.Eine Bahnstrecke zieht schnurgerade durch die bewaldeten Hügel.Bewaldete Hügel mit verstreuten Häusern – Santiago de Cuba ist nicht mehr weit.Noch vor Sonnenuntergang in Santiago de Cuba: eine enge Straße unter einem Gewirr aus Leitungen.Ein Motorrad vor Holztor und Balkon – Santiago de Cuba, die zweitgrößte Stadt des Landes.