Pfingsten auf Korsika – wenn die Kurven plötzlich blühen
Gleiches Spiel wie letztes Jahr, andere Jahreszeit. Pfingsten 2026, und Korsika hat sich in ein farbiges Frühlingsgewand geworfen. Die Kurven? Die sind treu und unüberschaubar geblieben.
Von Livorno aus mit dem Bus nach Bastia, kurze Nacht, dann direkt weiter westlich von Île Rousse. Diese Ecke hatten wir letztes Jahr nur gestreift – jetzt haben wir sie uns richtig genommen.
Zu Land und aus der Luft einfach wunderschön. Schroffe Felslandschaften, klare Flüsse, authentische Dörfer, die so wild und ungeschminkt wirken, als hätten sie noch nie einen Touristen gesehen. Und überall dieser Duft: Immortelle und Myrte in voller Blüte. Unsterblich, genau wie die Eindrücke, die hier hängen bleiben.
Von oben mit der Drohne wird der Kontrast erst richtig greifbar – die sanfte Küste trifft auf raue Berge, als hätte die Insel selbst beschlossen, in einem Bild alles zu erzählen, was sie kann.
Kurven, Farben, Duft und dieses leise Gefühl: Hier fängt gerade etwas Neues an. Und der Bus? Der kurvt schon wieder mit, aber dieses Mal mit etwas Neuem: neuen Bremsbelägen. Die kann er hier gut brauchen.
Links der Leuchtturm auf der Mole, rechts ruhiges Meer – zweimal vom Fährfenster.Gischt schlägt an die gelbe Bordwand, dahinter nur Wasser.Oranger Baum in Blüte vor einem hohen Haus mit schmalen Balkonen.Zwei rote Mohnblüten zwischen Gräsern und kleinen gelben Blumen.Links die Hausnummer „22“ auf Fliesen, rechts ein Schaufenster mit „Liste de Naissance“.Geflochtene Stühle vor bröckelnder Farbe, einem Stern und Graffiti.Zweimal hohe Häuser: schmale Balkone, Fensterläden, wenig Himmel dazwischen.Oranger Blütenbaum zwischen hohen Fassaden mit grünen und grauen Läden.Links ein steinernes Kirchenportal, rechts ein verwittertes Haus mit Balkonen.Ein Flusstal zieht ins Bergland, hinten liegen noch Schneegipfel.Serpentinen durch Fels und Macchia, ganz hinten das Meer.Helle S-Kurven im felsigen Bergland, eng aneinander.Türkise Gumpen im steinigen Flussbett, ringsum Wald.Klares grünes Wasser zwischen hellen Felsblöcken.Kleine Kaskaden im steinigen Bett, Macchia an beiden Ufern.Schneegipfel über einem Golf, die Küstenstraße klebt am Hang.Kehren über zerklüfteten Klippen, das Wasser darunter tiefblau.Zweimal dieselbe Landzunge: die Straße läuft über hellen Fels ans Meer.Eine enge Kurve zwischen hellen Felsen, sonst nur Macchia.Die Straße hält sich am Rand der Landzunge, unten türkises Wasser.Felsige Kaps und kleine Buchten, dahinter eine lange Küste.Kehre um Kehre über der Steilküste, die Straße sucht sich den Fels.Steile Klippen und ein schmaler Weg auf dem Kap.
Hier, ein Stück westlich von Île Rousse, hat die Insel plötzlich den Gang rausgenommen.
Ruhiger Flow in den schmalen Straßen, keine Touristen, nur das leise Summen des Lebens. Schöne Stadtbilder, die sich wie gemalt anfühlen, und Landschaftsaufnahmen, die von oben fast meditativ wirken. Schroffe Felsen treffen auf sanfte Hügel, alles in diesem entspannten Frühlingslicht.
Einfach nur da sein. Atmen. Entschleunigen.
Manchmal sind die schönsten Momente die, in denen nichts passiert – außer dem sanften Kurven des Alltags.
Schatten unter schiefen Bäumen, dahinter stehen schlanke Zypressen.Gelbe Immortelle am silbrigen Kraut, mitten in der Frühlingsblüte.Silbergrüner Baum im Gegenlicht, drumherum dunkle Macchia.Zwei braune Rinder liegen auf dem Kies am Fluss, Berge dahinter.Eine bräunliche Lagune hinter dem Kiesstrand, davor klares Wasser.Links die Straße durch den Wald, rechts Klippen über türkisem Wasser.Heller Fels und Macchia über klarem Wasser.Die Bergstraße biegt unter einem felsigen Hang mit Macchia ab.Palmen vor der Fassade einer hellen Kirche.Rosa Kirche mit Kuppel und spitzem Turm, davor Büsche.Rosa Fassade, Rundfenster und die Inschrift „Dio vi salvi Regina“.Links der Schatten eines Baumes auf weißer Mauer, rechts Palmen davor.Rosa Blüten an nadelfeinen Blättern, der Hintergrund unscharf.Häuser und Kirchtürme hinter einer hohen Mauer, darüber viel Himmel.Blaue Läden, ein schmiedeeiserner Balkon und eine Außentreppe.Links gelbe Blütenstände, rechts ein rotes Schild voller Aufkleber.Der Glockenturm über orangefarbenen Dächern, dahinter das Meer.Ein buntes Ornamentfenster im Dunkeln, nur ein Ausschnitt leuchtet.Holzzaun im Dünengras, auf der Landzunge eine Zitadelle.
Piana nach Ajaccio – oder: Wenn rote Berge dem blauen Meer die Show stehlen
Die Fahrt durchs Gebirge von Piana Richtung Ajaccio ist eine von der Sorte, die man nicht vergisst.
Enge Bergstraßen, auf denen sich unser Bus leise vorantastet, als wollte er die Landschaft nicht stören. Links die schroffen roten Berge, die massiv und fast ein bisschen trotzig aus dem Grün ragen. Rechts das ruhige blaue Meer. Ein Kontrast, der fast schon zu schön ist, um wahr zu sein.
Wir waren ganz alleine. Fenster auf, Frühlingsduft und frische Bergluft strömten rein – eine Mischung, die direkt ins Blut geht.
Zuerst die Luftaufnahmen der Bergstraßen: kurvig, wild, rot glühend im Morgenlicht. Danach die einsamen Strände nördlich von Ajaccio – hell, ruhig, fast schon intim von oben.
Die Küstenstraße nimmt die Kurve, rechts Macchia am felsigen Hang.Eine Kehre unter dem überhängenden Felsen, hinten die Bergzacken.Links ein Haus mit Blumenkästen, rechts gebänderter Fels ganz nah.Rote Felsküste der Calanques, darunter tiefblaues Meer.Rote Grate und grüne Hänge über dem Meer, in den Calanques.Serpentinen über einen grauen Bergrücken, die Straße ganz schmal.Die Straße zwängt sich zwischen rote Felsnadeln der Calanques.Eine Kehre zwischen roten Wänden, im Hintergrund der Golf.Spitze rote Felsen direkt an der Straße in den Calanques.Rotes Haus, gelbe Rahmen, schmiedeeiserne Balkone.Eine Steinstatue zwischen zwei Löwen, dahinter hohe Häuser mit Läden.Links Segelmasten im Hafen, rechts ein Laden hinter dem Rollgitter.Tisch und Klappstühle auf trockenem Boden, direkt vor dem Meer.Durch ein dunkles Fenster: Zaun, Strand und das Meer.Eine Holzhütte mit Bastschirm, gebogene Stühle im hohen Gras.Steinernes Aquädukt mit Bögen, in den Fugen wachsen Büsche.Links ein verfallenes Haus zwischen Bäumen, rechts ein Schornstein in der Macchia.Kleine Kiesbucht mit rotem Fels, eingerahmt von Büschen.Niedrige Küste, Felsen und Macchia, dahinter das offene Meer.Ein windschiefer Baum im trockenen Gras, Hügel dahinter.Eine Frau im roten Shirt hockt im silbrigen Kraut über dem Meer.Steinhäuser übereinander auf dem Felsen, Treppen und kleine Balkone.Verblichenes Haus an der Straße zum Meer, am Schild steht „Hotel-Bar“.Langer Sandstrand, das Wasser daneben türkis und klar.Links der Sandstreifen an der Macchia, rechts das Kielwasser eines Bootes.Der Strand biegt sich zum Bogen, im Wasser liegen dunkle Flecken.Ein Bachlauf zieht über den Sand ins türkise Meer.Pfade durch Dünen und Macchia, dahinter nur ein Streifen Strand.Helles Wasser mit dunklen Mustern, direkt am Sand.Ein runder Wachturm über dem langen Strand.Eine Sandpiste schneidet durch niedrige Macchia.Dünen, Pfade und ein schmaler Streifen Strand.Der Wachturm steht auf der Landzunge, im Meer einzelne Felsen.
Zwischen Bonifacio und Porto Vecchio – oder: Wenn der Sommer noch Urlaub macht
Zwischen Bonifacio und Porto Vecchio zeigt Korsika im Frühling sein ruhiges, fast schon scheues Gesicht. Die Strände, die im Sommer vor Leben pulsieren, gehören jetzt nur uns – einsam, weit und leise.
Die Klippen von Bonifacio stehen wieder da wie ein stummer Wächter – weiß, schroff und unerschütterlich. Die Drohne kämpfte tapfer gegen den starken Wind, als wollte sie sagen: „Ich fliege, aber nur, weil du es bist.“
Besonders Rondinara hat uns erwischt, diese hufeisenförmige Bucht, die aussieht, als hätte die Insel selbst ein Lächeln ins Meer gezeichnet. Und Palombaggia mit seinen roten Felsen und Pinien, wo das Licht einfach nicht aufhört, schön zu sein.
Hier ist der Sommer noch im Anflug, der Frühling hat gerade erst die Bühne freigeräumt. Und genau deshalb fühlt es sich an wie ein Geheimnis, das nur wir kennen.
Pilzförmiger Kalkfelsen und eine kleine Bucht bei Bonifacio.Links eine helle Bucht zwischen Klippen, rechts ein dürrer Baum am Fels.Ein Nachtfalter mit gefalteten Flügeln auf weißem Grund.Krumme Bäume auf einem trockenen Hügel, dahinter hohe Häuser.Links gelbe Blüten in einer Mauernische, rechts eine Tafel „Boissons“.Geschichtete Kalkklippen und ein einzelner Felsen im Meer bei Bonifacio.Die Altstadt auf der Kalkklippe, darunter das Meer bei Bonifacio.Ein Tor in der Festungsmauer, dahinter die Häuser von Bonifacio.Links geritzter Putz, rechts abgeplatzte Farbe mit roten Resten.Bunter Scherbenboden unter einer schweren Holztür.Weiße Schirme an den Balkonen eines hohen Hauses.Noch einmal der pilzförmige Kalkfelsen, das Wasser darum türkis, bei Bonifacio.Zweimal die Kalkküste bei Bonifacio: Klippen, Buchten, helles Wasser.Heller Sand und türkises Flachwasser mit dunklen Flecken.Eine S-Kurve schlängelt sich durch dichten grünen Wald.Die Straße kehrt zwischen üppigen Bäumen.Steinkirche mit hohem Glockenturm zwischen grünen Hügeln.Grauer Geländewagen mit Dachträger, direkt am Strand, Berge dahinter.Links Blüten am Sand, rechts weiße Blumen mit gelber Mitte.Sandstrand und Felsinseln, am Himmel ein einzelner Schirm.Links sandige Macchia an der Küste, rechts türkises Wasser.Türkise Bucht, ein Sandstreifen und dahinter eine dunkle Lagune.Rondinara, die hufeisenförmige Bucht, Segelboote im türkisen Wasser.Ein Segelboot im türkisen Wasser, dahinter die Lagune.Der Sandstrand zieht einen Bogen über hellen und dunklen Grund.Lagune, türkise Bucht und eine bewaldete Landzunge.
Ajaccio zum Abschluss – oder: Blaue Jacarandas und das duftende Kleid Korsikas
Zum Schluss noch vier Bilder aus Ajaccio. Besonders die blühenden blauen Jacarandas haben uns umgehauen – ein leuchtendes Blau, das plötzlich Mexico herüberwehte und uns mitten in Korsika ein Lächeln ins Gesicht zauberte.
Danach ging’s mit der Fähre wieder heim.
Eine besondere Reise. Authentischer als im Sommer, ruhiger, echter. Die Insel hatte ihr schönstes duftendes Kleid angezogen – und wir durften es in unseren Erinnerungen mitnehmen.
Bis zum nächsten Mal, Korsika. Die Kurven warten schon.
Violetter Jacaranda vor einem hellen Haus mit Fensterläden in Ajaccio.Zweimal der Hafen: Segelboote, dahinter Kirche und Häuserzeile in Ajaccio.Violetter Jacaranda vor einer gelben Fassade mit weißen Läden in Ajaccio.Breites Kielwasser mit Schaumstreifen, der Blick zurück von der Fähre.