Am ersten Tag in Santiago de Cuba haben wir mit Elliot einen tollen Guide gefunden, der uns am zweiten Tag die Ecken abseits der Touristen zeigen sollte. Zum Sonnenaufgang bin ich allein durch Santiagos Straßen gezogen, nach dem Frühstück ging es dann mit Elliot los.
Begegnungen mit Geschichte und Glauben
Zuerst haben wir eine 94-jährige Frau besucht, die direkt neben Fidel Castro aufgewachsen ist und noch immer im selben Haus wohnt. Sie erzählte von früher und zeigte uns Fotos von Fidels letztem Besuch 2002. Danach führte uns Elliot in die afrokubanische Religion Santería ein und erklärte, wie sie mit dem katholischen Glauben verschmolzen ist. Durch verschiedene Viertel ging es bis nach Chicharrones, dem ärmsten und nicht unbedingt sichersten Viertel der Stadt. Spannend, dort das Leben der Menschen zu sehen und mit einigen ins Gespräch zu kommen.
Sonnenuntergang mit Mojito
Zum Sonnenuntergang ging es zurück ins Zentrum und auf eine Dachterrasse, auf den einen oder anderen Mojito. Ein lohnender, ehrlicher Einblick ins Leben in Santiago – wer so etwas auch erleben möchte, bekommt Elliots Kontaktdaten gern von mir.
Die Kathedrale mit ihren zwei Türmen und dem Engel über dem Portal – Ausgangspunkt für den Tag abseits der Touristenwege.Links eine steile Gasse hinunter zur Stadt, rechts eine Häuserzeile mit Balkonen.Eine Pferdekutsche mit Fahrgästen biegt um die Straßenecke.Weiße Hände mit Victory-Zeichen auf roten Ziegeln.Links Spaziergänger in einer Gasse, rechts ein Union Jack auf einer Bodenluke.Abgeblätterter Putz, Leitungen, Licht von vorn: eine steile Wohnstraße in Schwarz-Weiß.Zweimal ein gelber Oldtimer in pastellfarbenen Gassen.Hellblau, Heckflossen, viel Chrom: ein Oldtimer parkt in der Gasse.Anwohner sitzen an der steilen Straße, über ihnen ein Netz aus Leitungen.Über die Dächer und eine weiße Kirche hinweg bis zur Bucht von Santiago de Cuba.Hand in Hand die Straße hinauf, ein Hund läuft nebenher.Zweimal Holzhütten und enge Gassen – ein Wohnviertel weit weg vom Zentrum.Schüler in Uniform auf dem Weg durch die Straße, Rucksäcke auf dem Rücken.Links Nachbarn an einem Straßenfenster mit Getränken, rechts ein Grüppchen auf der Kreuzung.Im Türrahmen des eigenen Hauses, die Hand an der rosa Wand.Ein altes Foto vom Balkon, mit Menschen dicht gedrängt – Erinnerungen werden hier aufbewahrt.Zu Besuch bei einer Frau, die direkt neben Fidel Castro aufgewachsen ist – sie wohnt bis heute im selben Haus.Ein kleiner Laden mit Kreidetafel, drinnen Gäste, im Eingang döst eine Katze.Links eine Wand voller Fotos, rechts ein Hut an einem Nagel.Gerahmte Bilder und Schnappschüsse dicht an dicht an der Wohnungswand.Links ein Heiligenbild in der Wohnecke, rechts drei Bilder an blauer Wand – Santería ist mit dem katholischen Glauben verschmolzen.Ein gemaltes Porträt mit gelbem Heiligenschein an der blauen Wand.Ein Hahn aus Metall auf einem Gestell – ein Ritualgegenstand der afrokubanischen Santería.Zweimal Handarbeit: Tabakblätter werden am Tisch zu Zigarren gerollt.Mütze, Sonnenbrille, Zigarre – vor einer türkisen Wand.Barfuß an der rissigen Hauswand, ein Lächeln unter dem Schnurrbart.Zwei junge Männer vor einem Holzhaus, einer im Miami-Trikot.Ein Trampelpfad zwischen einfachen Häusern in Chicharrones, dem ärmsten Viertel der Stadt.Wellblechhütten am Hang von Chicharrones, zweimal.Eine Wiese mit niedrigen Häusern, dahinter die Berge am Stadtrand.Wäsche auf der Leine, daneben grast ein Pferd.Ein Kind schläft im Holzbett unter dem Moskitonetz.Links ein Waschbecken, rechts eine rosa Wanduhr – Einblick in ein Holzhaus in Chicharrones.Zwei Frauen lachen auf der Betonstufe vor ihrem Hauseingang.Links ein türkises Holzhaus, rechts eine Wellblechhütte in Chicharrones.Vom Hang aus liegt ganz Santiago de Cuba bis zur Bucht unter uns.Links ein Kind auf einem Balken, rechts Männer über einem Spielbrett.„Revolución es emanciparnos por nosotros mismos …“ – Parole auf einer roten Holzwand, signiert mit Fidel.Zigarette in der Hand, ein Stück Pappe auf dem Schoß – vor dem Hauseingang.Mit Kopftuch und einem Mädchen auf dem Schoß vor der Haustür.Ein eingestürztes Holzhaus hinter einem Zaun aus Wellblech.Schüler in Uniform drängen sich um einen Verkaufswagen mit Sonnenschirmen.Links eine Kolonialfassade, rechts ein verwittertes Portal mit Wandschrift.Pause auf der Bank an einem kleinen Platz, in Schwarz-Weiß.„Revolución“ in großen Buchstaben auf einem Dach über der Stadt.Links Hochhäuser an einer Kreuzung, rechts die Beine zweier Schüler in Uniform.Im Gegenlicht durch die belebte Straße, an den Fassaden Porträts der Revolution.Eine koloniale Gasse unter dichtem Leitungsgewirr.Von oben: eine Kreuzung mit einem gelben Auto und parkenden Wagen.Tief unten eine blaue Fassade, ein Bus und ein Radfahrer.Die kubanische Flagge im Wind vor hellem Himmel.Zum Sonnenuntergang auf einer Dachterrasse im Zentrum: die Türme der Kathedrale vor der glühenden Bucht.Nachts glänzt das nasse Pflaster des Platzes im Laternenlicht – Ende eines ehrlichen Tages in Santiago.