Die Tremola, die legendäre Kopfsteinpflasterstraße über den Gotthardpass, stand schon lange auf meiner Liste und war der perfekte Zwischenhalt auf unserem Weg nach Italien, auch wenn es morgens im Bus nur drei bis fünf Grad hatte. Bis spät am Abend fuhren tolle Oldtimer an uns vorbei und nahmen die Kehren mit Schwung.
Von oben im Morgen- und Abendlicht
Der Blick von oben mit der Drohne hat alles übertroffen. Bei Sonnenaufgang legten die ersten Strahlen goldenes Licht auf die Steine, am Abend zeichnete die Dämmerung lange Schatten in die Kurven.
Eine Straße voller Geschichte
Die Bilder von oben zeigen, wie sich die alte Straße in engen Kehren den Berg hinaufwindet – eine Straße, auf der Geschichte und Fahrspaß zusammenkommen. Die Tremola führt auf der Tessiner Seite vom Gotthardpass, 2107 Meter hoch, hinunter nach Airolo; der Pass verbindet seit dem Mittelalter Uri mit dem Tessin und war bis zum Bau der Tunnel eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen.
Gelbe Wegmarke im Kopfsteinpflaster – und die Tremola, wie sie sich Richtung Pass zieht.Herbst am Gotthard: Unter den Felsgipfeln zieht sich eine Lawinengalerie durch den Hang.Eine Steinbogenbrücke über den Bach, darüber ein einzelnes Auto am Hang.Klein unter großem Fels: die Lawinengalerie am Fuß des schneebestäubten Gipfels.Die Tremola aus der Luft: Kopfsteinpflaster in engen Kehren um kleine Grasinseln.Eine der wenigen Geraden – Pflaster mit Mittellinie, daneben die alte Steinmauer.Haarnadelkurve, in der Mitte ein weißer Pfosten – die Tremola in ihrer reinsten Form.Doppelt: die S-Kurven der Tremola und die Straße, die sich durchs Felstal schlängelt.Auf der Passhöhe, 2107 Meter: Bergseen, die Gebäude am Pass und dahinter eine Staumauer.Kehre um Kehre um einen Felskopf – aus der Luft sieht die Tremola aus wie gezeichnet.Ein Hauch Schnee auf dem Gipfel, darunter die lange Lawinengalerie am Gotthard.Neben dem Bach windet sich die Straße bergab, vorbei an kleinen Hütten.Zwei Blicke auf den Pass: Felsflur und Kehren an kleinen grünen Seen.Weite Serpentinen über den Felsrücken – auf diesem Stück hört man auf, die Kehren zu zählen.Kehren um eine kleine Hütte im Geröll, das helle Pflaster zwischen Grau und Grün.Schnurgerade zwischen Geröll und Gras – ein seltener ruhiger Moment der Tremola.Gegenlicht über dem Tal: Die Serpentinen verlieren sich im Dunst Richtung Airolo.Dicht an der Felswand legt sich Kehre an Kehre.Zu beiden Seiten der Schlucht nimmt die Tremola den Hang in Schleifen.Tiefe Sonne streift die Serpentinen und den Hang bis hinauf zu den Gipfeln.