Erster Tag in Havanna und Sonnenuntergang am Malecon
Jetzt geht es endlich los mit den ersten Bildern von meinem Trip nach Kuba! Lange haben Daniel und ich vorher geplant, welche Route wir fahren und was wir unterwegs sehen wollen. Klar war: so viel wie möglich, irgendwie von West nach Ost. Weil die Taxis vor Ort ziemlich teuer sind, blieb eigentlich nur eine Option – und auch die coolste: selbst fahren, durch alle Schlaglöcher hindurch.
Mietwagen sind in Kuba allerdings eine Sache für sich, vor allem, wenn man erst sechs Wochen vor dem Urlaub bucht. Dann gibt es praktisch keine mehr, denn immer mehr Touristen kommen auf dieselbe Idee, und die Zahl der Mietwagen wächst nicht mit. Also haben wir umgeplant: nach ein paar Tagen in Havanna mit dem Flugzeug in den Osten und das Land sozusagen von hinten aufrollen. Mehr dazu in den nächsten Beiträgen – am Ende fanden wir diese Lösung sogar schöner. Übernachtet haben wir auf der ganzen Reise in Casas, also bei Einheimischen. Das ist viel schöner und authentischer, und die staatlichen Hotels sind ohnehin sündhaft teuer und nur selten gut.
Unser Flug mit Air France von Zürich nach Havanna war nichts Besonderes, und wir waren froh, als wir spät in der Nacht endlich ankamen. Unsere erste Casa lag am Rand der historischen Altstadt, La Habana Vieja, und am nächsten Morgen ging es gemütlich los, die ersten Straßen zu erkunden. Die Farben waren besonders, die Menschen sehr sympathisch, und überall knatterten die alten Oldtimer – über den Smog reden wir lieber nicht. Erstaunlich, wie die Kubaner diese Autos noch am Laufen halten. Liegengebliebene sollten wir auf unserem Weg durch Kuba allerdings noch viele sehen.
Der erste Spaziergang führte Richtung Altstadt und Wasser, vorbei an bekannten Plätzen wie der Plaza de la Catedral und der Plaza de Armas. Die ersten Mojitos zur Salsa-Musik schmeckten natürlich hervorragend, und gegen Abend waren wir am Malecón, dem berühmten Boulevard am Meer, um den Sonnenuntergang und die vorbeifahrenden alten Karren zu sehen. Dank Jetlag ging es früh ins Bett, aber dieser erste Tag hat schon Lust gemacht auf alles, was noch vor uns lag.
Che Guevara blättert von der Wand – einer der ersten Blicke in Havanna.Wäsche auf den Balkonen eines Kolonialhauses in La Habana Vieja.Ein Segelschiff auf einer Kachel an der Tür, daneben eine bemalte Mauer.Ein blauer Oldtimer rollt unter Palmen an einem Kirchturm vorbei.Oldtimer, Passanten und eine Kirche mit Zwiebelkuppeln – die Altstadt am Morgen.Fäuste hoch und ein breites Lachen – die Menschen hier sind sehr sympathisch.Almacen – no parqueo: eine verwitterte Holztür, die keine Fragen offenlässt.Eine Mönchsstatue vor alter Mauer und Plakate von Leo Brouwer.Durch den dunklen Torbogen leuchtet die Kuppel des Kapitols.Eine Druckwerkstatt und ein Konzert im Kirchenschiff – Havanna drinnen.Über die Dächer bis zum Hafen von Havanna, wo die Schiffe liegen.Von oben ein Brunnen, Wege wie Strahlen über den Platz.Weiße Balkone vor tiefblauem Himmel in der Altstadt.Gelbe Arkaden und ein senkrechtes Taberna-Schild.Café Habana, darüber ein Fahrrad als Wahrzeichen.Zwischen weißen Wänden taucht eine prunkvolle Eckfassade mit Kuppel auf.Gold und Heilige: ein Altar in einer Kirche der Altstadt.Ein weißer Mercedes mit kubanischem Kennzeichen – erstaunlich, wie sie diese Autos am Laufen halten.Zwei Frauen in einer Gasse, daneben ein Schild Café Express.Die Kathedrale an der Plaza de la Catedral, durch die Steinbögen gesehen.Die geschwungene Barockfassade der Kathedrale.Von oben auf einen gepflasterten Platz der Altstadt.Rote Ziegelkuppeln, dahinter das Meer und der Morro an der Hafeneinfahrt.Dächer der Altstadt bis zur Kuppel des Kapitols.Ein blauer Oldtimer im Hof und sein Kotflügel ganz nah.Ein Oldtimer vor Che-Graffiti und einem Reiterstandbild am Malecón.Das Castillo del Morro mit seinem Leuchtturm am Eingang des Hafens.Zwei Angler auf den Felsen, dahinter die Skyline von Havanna.Bröckelnde Kolonialfassaden, davor ziehen Oldtimer vorbei.Eine Mappe unterm Arm, die Hand zum Gruß – und hinten ein blauer Oldtimer.Fahrräder in der Gasse und der Kühler eines alten Lasters.Ein grüner Oldtimer knattert an den Arkaden vorbei.Geparkt in Reih und Glied: Oldtimer in der Altstadt.Schach auf der Mauer, ringsum ein paar Zuschauer.Ein roter Oldtimer vor dem Kapitol im Abendlicht.Am Malecón geht die Sonne unter, die alten Karren fahren ins Gegenlicht.Oldtimer spiegeln sich im nassen Malecón, der Himmel glüht.Der Himmel brennt über dem Malecón und der Festung an der Hafeneinfahrt.Ein Fußgänger quert den Malecón, ein Oldtimer rauscht vorbei.Zum Schluss leuchtet die Basilika San Francisco de Asís in der Nacht.