Die zwei vollen Tage in Santiago de Cuba waren richtig gut: eine schöne Stadt mit weniger Touristen als Havanna. Unsere Casa lag mitten im Zentrum, direkt am Parque Céspedes und an der Kathedrale. Am ersten Tag haben wir zu Fuß die Sehenswürdigkeiten rund ums Zentrum erkundet und sind nachmittags mit dem Mietwagen noch zum Castillo del Morro südlich der Stadt gefahren. Zum Sonnenuntergang waren wir auf dem großen Friedhof Santa Ifigenia am eindrucksvollen Mausoleum des Nationalhelden José Martí, wo alle halbe Stunde die Wache mit einem mächtigen Trommelmarsch wechselt. Knapp zwei Wochen nach unserem Besuch wurde hier auch Fidel Castro beigesetzt. Und noch ein bekanntes Mitglied des Buena Vista Social Club liegt hier begraben: Compay Segundo. Das Castillo del Morro, eigentlich San Pedro de la Roca, liegt rund zehn Kilometer südwestlich des Zentrums über der Bucht; seit 1997 ist es Welterbe und gilt als besterhaltenes Beispiel spanisch-amerikanischer Festungsarchitektur.
Chrom und Blau: die Kühlerfigur eines Chrysler, gepflegt wie am ersten Tag.Rotes Lenkrad, rotes Leder – ein Blick ins Innere des blauen Oldtimers.Daumen hoch in einer Gasse von Santiago de Cuba, die Mütze in der Hand.Links die Kathedrale mit ihrem Engel, direkt neben unserer Casa – rechts ein Oldtimer in der Seitenstraße.Weißer Bart, erhobene Faust, eine schwere Holztür im Rücken.Links ein Fahrradtaxi in der Straße, rechts eine Wand voller kleiner Bilder.„Chrysler“ über dem kubanischen Kennzeichen – das Heck eines Klassikers in Schwarz-Weiß.Links gelbe Türen in einer blauen Fassade, rechts ein schlafender Hund an der Hauswand.Mit Strohhut und Handkarren um die Straßenecke.Runde Scheinwerfer, blauer Lack: die Front eines alten Land Rover.Links eine Gasse in Pastell, rechts Pflanzen hinter einem schmiedeeisernen Fenstergitter.Hochrufe auf Fidel und Raúl auf einem Schild an der Haustür, zwischen gelber und rosa Farbe.Eine breite Wohnstraße mit pastellfarbenen Häusern – weniger Touristen als in Havanna.Links die Straße bergauf, rechts ein junger Mann mit seinem Karren.Graffiti, Namen und ein aufgemalter Union Jack auf bröckelndem Putz.Sternenbanner-Shorts und ein grüner Oldtimer – Straßenszene in Santiago de Cuba.Ein breites Lächeln im grünen Poloshirt, hinten parkt ein blauer Oldtimer.Links ein Junge mit einem Foto in der Hand, rechts der Giebel des Templo San Juan.Ein türkis-weißer Oldtimer und ein Motorrad kreuzen sich auf der Straße.„Barbería Salón Dámaso“ in schwarzer Schrift auf abblätternder gelber Farbe.Eine steile Gasse im Zentrum, Leitungen spannen sich von Haus zu Haus.Links die Kühlerfigur auf gelbem Lack, rechts das Lenkrad hinter der Scheibe.Ein rostiges Warnschild kündigt die steile Straße an – Santiago liegt an Hängen.Hausnummer 102 über einer abgeblätterten weißen Tür in einer ockerfarbenen Wand.Links eine leere Gasse, rechts ein aufgeschlagenes Buch.Die kubanische Flagge, auf eine Hauswand gemalt und vom Wetter halb abgeschält.Lachend vor einer Wand mit Parolen.Über die Dächer von Santiago de Cuba bis zur Bucht und den Bergen.Männer sitzen an einer Straßenecke vor einem verwitterten Haus.Links aufgemalte Noten an der Wand, rechts eine rostige Wellblechtür.Zwei Spitzen wie Antennen: eine verchromte Kühlerfigur in Schwarz-Weiß.Mauern und Wachturm des Castillo del Morro, eigentlich San Pedro de la Roca, seit 1997 Welterbe.Von der Festungsmauer fällt der Blick auf Kanonen, Küste und Meer südlich der Stadt.Links der Turm mit der kubanischen Flagge, rechts eine Steintreppe im Castillo del Morro.Die Bucht von Santiago de Cuba zwischen grünen Hügeln, darüber eine Rauchfahne.Ein Pferdekarren auf der Landstraße, daneben Palmen und Strommasten.Die kubanische Flagge weht hoch über den Palmen unter Abendwolken.Weiße Gräber und Kreuze auf dem großen Friedhof Santa Ifigenia, wir kamen zum Sonnenuntergang.Links Grabstatuen unter hellem Himmel, rechts Kreuze und Flaggen auf Santa Ifigenia.Gitarre, Hut und „Las flores de la vida“ – das Grab eines bekannten Mitglieds des Buena Vista Social Club.Links eine liegende Figur auf einem Grabmal, rechts eine Grabnische mit Inschrift.Eine Steinfigur reckt den Arm auf ihrem hohen Sockel in den Wolkenhimmel.Nummerierte Grabnischen bis unter den Himmel – ein stiller Gang auf Santa Ifigenia.Wachablösung im Stechschritt am Mausoleum von José Martí – alle halbe Stunde, mit mächtigem Trommelmarsch.Das Mausoleum von José Martí zwischen Palmen, unter dunklen Abendwolken.Blaue Kassetten und ein Gemälde in der Mitte – der Blick nach oben lohnt sich.